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Freitag, 16. März 2018

Lärmaktionsplan 03.2018


Leserbrief der BI im Gemeindeblatt vom 15.03.2018.
"Lärmaktionsplan: Vorstellung in der Gemeinderatsitzung am 22.03.2018"

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Samstag, 15. April 2017

BI mit schlechtem Stil

BI-kritischer Leserbrief in der Pforzheimer Zeitung vom 115. April 2017: "Bürgerinitiative mit schlechtem Stil"

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Vielen Dank an die Pforzheimer Zeitung für die freundliche Genehmigung.

Dienstag, 11. April 2017

Pressemitteilung MdL Prof. Dr. Schweickert


Pressemitteilung von MdL Prof. Dr. Schweickert, FDP vom 11.04.2017.
"Bundesverkehrsministerioum lässt Remchinger Bürger im Stich"

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Samstag, 1. April 2017

Lärmschutzwand bringt keinen Nutzen

Artikel in den Badischen Neuesten Nachrichten: Lärmschutzwand bringt keinen Nutzen

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Vielen Dank an die Badischen Neuesten Nachrichten für die freundliche Genehmigung.

Donnerstag, 23. März 2017

Schreiben an das Ingenieurbüro für Verkehrswesen Köhler&Leutwein

Ein Schreiben der BI vom 23.03.2017 an das für die Untersuchungen zum Lärmaktionsplan beauftragte Ingenieurbüro für Verkehrswesen Köhler&Leutwein"

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Dienstag, 21. Februar 2017

Aufschrei für den Lärmschutz

Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 16.02.2017 "Aufschrei für den Lärmschutz - in Mutschelbach"
Obwohl in Mutschelbach die Lärmschutzrichtlinien erfüllt sind, wird dort mit Unterstützung durch den Bürgermeister für weitere Verbesserungen gekämpft. In Darmsbach und Nöttingen sind laut RP bei ca. 310 Gebäuden die Richtlinien NICHT eingehalten...

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Vielen Dank an die Pforzheimer Zeitung für die freundliche Genehmigung.

Sonntag, 10. Juli 2016

Musterbriefe zur Ablehnung des passiven Lärmschutzes zugunsten eines aktiven Lärmschutzes.

Ein Unterstützungsangebot der BI gegen“PASSIVEN Lärmschutz“ - für "AKTIVEN Lärmschutz".
Zwei editierbare Musterbriefe an das RP zum Download.



Editierbarer Muster-Widerspruch gegen "passiven Lärmschutz". Für alle, die vom Regierungspräsidium ein Anschreiben erhalten haben.

Editierbares Muster-Schreiben gegen "passiven Lärmschutz". Für alle, die vom Regierungspräsidium KEIN Anschreiben erhalten haben, aber rein vorsorglich die Einhaltung der Grenzwerte durch Aktiven Lärmschutz fordern.

Editierbares Muster-Schreiben gegen "passiven Lärmschutz". Für alle, die ERSTMALIG vom Regierungspräsidium angeschrieben wurden.

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Mittwoch, 6. Juli 2016

"Passiver Lärmschutz": Infoabend am Freitag, dem 08.07.2016

Leserbrief der BI: “PASSIVER LÄRMSCHUTZ“ ist gesetzeswidrig und BETRUG am Bürger.
Einladung für Freitag den 08.07.16, 19.30 im Rathaus Nöttingen

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Montag, 20. Juni 2016

BI fordert AKTIVEN Lärmschutz - nach wie vor

Leserbrief der BI zum Thema “PASSIVER LÄRMSCHUTZ“.
Hintergrund: Anschreiben des RPs für vom mangelnden aktiven Lärmschutz "Betroffene". "
Anschreiben des RP an eine "Betroffene", als Beispiel.

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Montag, 22. Dezember 2014

Nur passiver Lärmschutz nicht akzeptabel

Artikel in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 20. Dezember 2014: "Nur passiver Lärmschutz nicht akzeptabel"

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Vielen Dank an die BNN für die freundliche Genehmigung.

Samstag, 20. Dezember 2014

Die A8-Initiative kämpft weiter

Artikel in der Pforzheimer Zeitung vom 20. Dezember 2014: Die A8-Initiative kämpft weiter

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Vielen Dank an die Pforzheimer Zeitung für die freundliche Genehmigung.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Aktueller Stand "Neue Gutachten"

Gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Prayon, den Gemeinderäten und Abgeordneten, werden wir weiter versuchen beim Regierungspräsidium eine Verbesserung des aktiven Lärmschutzes zu erwirken.
Auf Grund der zweifellos festgestellten Fehler in den Berechnungen des Lärmschutzes wurden in den letzten Monaten neue Gutachten erstellt. Ein Gutachten des Regierungspräsidiums, eines der Gemeinde.

In Kürze das Wichtigste:
  • Auch die Datengrundlagen der neuen Berechnungen sind fehlerhaft. Immerhin wurden seitens des RP Korrekturen versprochen. Und auch die Gemeinde wird ihre Daten noch einmal prüfen. Was feststeht: Die Zahl der Gebäude mit einer Überschreitung der Grenzwerte hat sich nahezu verdoppelt.
  • Für die BI stellt sich weiterhin die Frage: Was muss passieren, damit endlich ein ausreichender Lärmschutz erstellt wird? Was wäre, wenn Fehler bei der Statik der Brücke in derselben Größenordnung erkannt würden? Dürften dann nur noch 10 Autos gleichzeitig über die Pfinztalbrücke fahren? Oder würde man die Fehler vielleicht doch korrigieren - ohne sich auf die Planfeststellung heraus zu reden?
  • Seitens des RPs und des Bundes ist nach wie vor kein Einlenken bzgl. AKTIVEM Lärmschutz zu erkennen. Passiver Lärmschutz ist billig. Und man vertraut sogar darauf, dass nur wenige diesen passiven Schutz überhaupt beantragen!!!
  • Wir müssen alle davon ausgehen: In den nächsten 30-40 Jahren wird es an der A8 keine baulichen Änderungen geben, die ein Recht auf verbesserten Lärmschutz geben.

Die endgültigen Resultate der beiden Gutachten liegen noch nicht vor. Geringere Belastungen, weniger betroffene Häuser und Menschen werden nach den weiteren Korrekturen sicher nicht errechnet!

Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten. So plant die Fraktion der CDU zusammen mit der BI, eine Bürgerinformation durchzuführen. Hier wollen wir insbesondere auf die Auswirkungen des "passiven Lärmschutzes" eingehen.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Wir kämpfen weiter!

Auch uns hat die Entscheidung des Bundes, den lärmarmen Asphalt nicht als Pilotstrecke freizugeben, erschüttert. Dennoch kämpfen wir weiter.
Abgeschlossenes Planfeststellungsverfahren hin oder her. Es darf einfach nicht sein, dass solch gravierende Berechnungsfehler nicht angemessen korrigiert werden.
Uns drängt sich der Eindruck auf, dass handelnde und verantwortliche Personen in den Ämtern und Behörden sich teilweise noch nicht über das Ausmaß der zu erwartenden Grenzwertüberschreitungen im Klaren sind.
Es kann auch nicht sein, dass sich der Staat nicht an seine eigenen Gesetze hält, sich hierbei in technische Scheinargumente flüchtet und noch versucht den Betroffenen eine Mitschuld an der Misere anzuhängen.
Deshalb ist uns diese Ablehnung ‐ sie ist nicht die Erste ‐ mehr Ansporn als Entmutigung!
Die Bürgerinitiative wird nochmal alle Hebel in Bewegung setzen, um etwas für die Bürger von Remchingen zu erreichen.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Kurze Chronologie der wichtigsten Ereignisse

2004 Schalltechnische Untersuchung (STU)

Ergebnis: Grenzwert-Überschreitungen an 21 Gebäuden in Darmsbach und 113 Gebäuden in Nöttingen bis zu 2,9 dB(A)

2006 Planfeststellung

Als notwendig erkannte Maßnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte: Mittel- und Nordwand auf Pfinztalbrücke, Erhöhung der Wälle beidseitig wurden aus rein finanziellen Abwägungen mit der Begründung abgelehnt: Missverhältnis Mehrkosten/Nutzen.

seit 2012 Unterlagensichtung und Gespräche der BI

BI stellt zahlreiche Mängel fest: Verkehrsprognose zu niedrig, Ausführung weicht von Planfeststellung ab, falsche Berechnungsgrundlagen - und nimmt Gespräche mit Regierungspräsidium (RP), Gemeinde und Politikern auf.

August 2013 Untersuchung der Gemeinde

Grundlage der STU ist falsch: Es wurden bei ca. 70% der Gebäude zu wenig Stockwerke berücksichtigt. Schon bei einem Stockwerk mehr kann es bis zu 4 dB(A) lauter werden.

seit September 2013 weitere zähe Gespräche mit RP

Trotz nachweislich falscher Annahmen, besteht aufgrund der Planfeststellung 2006 angeblich rechtlich kein Anspruch auf Nachbesserung. Das RP hat beim Bund einen Antrag für lärmreduzierten Belag gestellt ( -2 dB(A) gegenüber bisher geplantem Belag). Die Antwort steht noch aus. Selbst wenn dieser genehmigt wird, reduziert dies nur einen Bruchteil der Überschreitungen.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Neue Hoffnung für verbesserten Lärmschutz in Remchingen

Die Gemeinde hat nachgeprüft:

Vorgesehener Lärmschutz wurde vom RP auf falscher Datenbasis berechnet!

Ein bereits 2009 durch das RP erstelltes Schallgutachten wurde der Gemeinde erst im Mai 2013 vorgelegt. Pegelüberschreitungen dieses Gutachtens gegenüber dem Gutachten von 2004, hatte die Gemeinde dazu bewegt, in einer aufwendigen Untersuchung alle Bauakten von Darmsbach und Nöttingen zu überprüfen. Dabei wurde festgestellt, dass an 405 Fassaden in Nöttingen und 165 Fassaden in Darmsbach nicht die korrekte Anzahl der Stockwerke zu Grunde gelegt wurde → bedeutet der auf dieser Basis geplante Lärmschutz kann nicht richtig sein.
Mit Schreiben der Gemeinde vom 29.08.2013 wurde dem RP ein ganzer Fragenkatalog vorgelegt, wobei auch die Fehler bei der Berechnung ausführlich erläutert wurden.
Daraufhin hatte das RP zu einen Termin eingeladen. Gemeinde, Fraktionssprecher und Vertreter der BI waren anwesend. Trotz der nachgewiesenen Falschberechnung wusste das RP nur auf das schon längst abgeschlossene Planfeststellungsverfahren hinzuweisen und somit auf den Umstand, dass kein Rechtsanspruch auf Nachbesserung bestünde. Frau Kressl, Präsidentin des RP´s, sagte abschließend, dass man jedoch die Möglichkeiten einer Nachbesserung prüfen werde und in angemessener Zeit ein Maßnahmenpaket vorstellen würde.
Bis heute haben weder Gemeinde noch BI eine offizielle Stellungnahme erhalten.
In der letzten Gemeinderatssitzung vor den Weihnachtsferien haben Herr Bürgermeister Prayon, wie auch die Fraktionen bekräftigt, dass man sich weiter für eine Verbesserung des unzureichend geplanten Lärmschutzes einsetzen würde. Allerdings wollte man aber erst noch das Angebot des RP´s abwarten. Die Beauftragung einer schalltechnischen Untersuchung durch die Gemeinde sei nicht ausgeschlossen, man habe vorsorglich schon mal Angebote angefordert, so Prayon in der letzten Gemeinderatssitzung.
Nochmal zur Erinnerung: Aufgrund der Berechnungen des RP´s werden 113 Häuser in Nöttingen und 21 Häuser in Darmsbach den gesetzlichen Grenzwert von 49 dB(A) bei Nacht überschreiten. (Zum Vergleich: In Mutschelbach, es sei Ihnen gegönnt, sind es lediglich 2 Häuser).
Nachdem nun falsche Grundlagen für die Berechnungen zum Planfeststellungsverfahrens herangezogen wurden, ist von einem weitaus größeren Ausmaß an Überschreitungen als ursprünglich angenommen zu rechnen. Dies wird man doch hoffentlich zum Anlass nehmen, eine Neuberechnung durch ein unabhängiges Büro zu veranlassen, um dann auf dieser neuen Basis den Lärmschutz ordnungsgemäß auszuführen.
Unabhängig von einem auf falscher Datenbasis abgeschlossenen Planfeststellungsverfahren hoffen wir immer noch auf ein Einsehen des RP´s.

Dazu passend eine Zitat von August Bier: „Jedes Ding lässt sich von drei Seiten betrachten, von einer wirtschaftlichen, einer juristischen und einer vernünftigen“.

Freitag, 11. Oktober 2013

Baustellenbesichtigung am 26. und 27. September 2013

Vor zwei Wochen informierte uns Projektleiter Timo Martin vom Regierungspräsidium über die Baustelle und den aktuellen Baufortschritt im Streckenabschnitt Pfinztalbrücke-Klosterwegbrücke.

Vielfältig waren unsere Themen und Fragen. 



Detailliert und fachkundig die Antworten von Herrn Martin, der allerdings gleich zu Beginn betonte, für Lärmschutzfragen nicht der richtige Ansprechpartner zu sein.





















Ein Thema möchten wir beispielhaft herausgreifen: 
Um Risse zu verhindern, gleichen Dehnfugen an Brückenanfang und Ende, die durch Temperaturschwankungen entstehenden Brückenbewegungen aus.

 Alte Dehnfuge Klosterwegbrücke
So auch seit über 40 Jahren bei der 259 Meter langen Klosterwegbrücke, die sich bis zu 26 Zentimeter dehnt, bzw. zusammenzieht.


Viele kennen den großen Nachteil dieser Konstruktion: "Bom-Bom, Bom-Bom". Mit diesem weithin hörbaren Schlaggeräusch begrüßt seit 4 Jahrzehnten jeder einzelne LKW unsere Gemeinde. Der störende Ton entsteht durch parallel stehende Rillen an den schienenähnlichen Dehnfugen. 




Lärmarme Dehnfuge Pfinztalbrücke
















Neuartige Dehnungsfugen sind geriffelt und mit Gummirollen ausgelegt. Dadurch verringern sich Reifenabrollgeräusche um ein Vielfaches. Solch eine rautenförmige Konstruktion ist zum Beispiel auf der neuen Pfinztalbrücke verbaut.


Leider mussten wir durch den RP-Fachmann erfahren, dass beim jetzigen Umbau der Klosterwegbrücke, aus Kostengründen, die alten Dehnfugen durch den gleichen, längst veralteten Typ ersetzt werden. Das bedeutet weiterhin "Bom-Bom, Bom-Bom". Wir müssen die einmalige Chance der aktuellen Brückensanierung nutzen und hier den aktuellen Stand der Technik einfordern!

Wir bedanken uns herzlich für Ihr kommen! Ein besonderer Dank geht natürlich an Timo Martin und an die Gemeinderatsmitglieder Dieter Walch und Jeff Klotz.

Dienstag, 25. Juni 2013

Runder Tisch mit Gemeindeverwaltung und Gemeinderat

Die Gemeinde Remchingen hat zur Prüfung des Lärmschutz an der A8 ein ortsansässiges Ingenieurbüro beauftragt. 

Daraufhin fand am 24.05.13 zwischen der Gemeindeverwaltung, dem Gemeinderat und der BI ein zweites Informationsgespräch statt.

Dipl.-Ing. Michael Bauch, vom Büro Muff und Hohmann, erläuterte den Anwesenden seine Untersuchungsergebnisse. Diese Ausführungen möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. 

Vielen Dank an Herrn Bauch und die Gemeindeverwaltung für die Bereitstellung der Daten.

Auswertung herunterladen

Auszug aus unserem Sitzungsprotokoll:
Untersucht wurde von Herrn Bauch die aktiven Lärmschutzmaßnahmen von KM 10+000 bis 12+700.
Grundlage der Untersuchungen waren:
  • 100 Punkte Liste der Bürgerinitiative vom 25.02.2013
  • Schalltechnische Untersuchung Juli 2004
  • Schalltechnische Untersuchung „Auswirkung Lärmschutzwand auf der Pfinztalbrücke Nordseite“ (ohne Einfluss auf die Planfeststellung)
  • Schalltechnische Untersuchung 2009 zur Änderung der Gradiente im Bereich Mutschelbach, Änderung der Lärmschutzwand auf der Pfinztalbrücke von hochabsorbierend nach reflektierend, Verschiebung der Unterführung von Darmsbach nach Nöttingen
  • Am 22.04.13 Einsichtnahme der aktuellen Ausführungsplanung mit Stand vom 24.05.2012, Soll-IST-Darstellung der geänderten Gradiente

a)     Gradientenänderung bei Mutschelbach:
Im Bereich Mutschelbach wurde die Kuppenausbildung verringert, das heißt, die neue Gradiente liegt tiefer (max. 3m) im Einschnitt als bisher. Dadurch kommt es in diesem Bereich zu einer Lärmverbesserung.

Ab km 9+500 beginnt die 2009 Planfestgestellte Gradiente (Richtung Pforzheim)

Im Bereich Nöttingen, kommt es weder zu einer Lage- noch zu einer Höhen-Verschiebung der Trasse. Die neue Trassierung wirkt sich lärmtechnisch nicht aus (Entfernungen > 1000m, Gradiente liegt bei gleicher Wallhöhe tiefer)

b)    Vor-Ort wurde festgestellt
Dass der Lärmschutzwall östlich der Pfinztalbrücke (8,50m Höhe) auf den letzten 40 Metern nicht der Planfeststellung entspricht. Stellungnahme Regierungspräsidium Karlsruhe (RP): Auf den letzten 40 Meter wird, im Zuge der Ausführung, auf den Wall eine Lärmschutzwand aufgesetzt um die vollen 8.50m Höhe zu erreichen.

c)     Verschiebung der Unterführung Darmsbach-Nöttingen
Dadurch wurde der planfestgestellte Wall unterbrochen. Zusatzmaßnahme: Lärmschutzwand (Höhe 6m). Diese entspricht in der Wirkung in etwa den ursprünglich höher geplanten Wällen. Allerdings müssen hierzu die Wandelemente hochabsorbierend ausgeführt werden.

d)    Ausführung der Lärmschutzwand auf der Pfinztalbrücke
Planfestgestellt waren hochabsorbierende Aluminiumelemente. Durch die teilweise Ausführung mit reflektierenden, transparenten Elementen ergibt sich für Darmsbach ein Überschreitung von über 3 dB(A) (in Bezug auf die Nachtwerte (49 dB(A)). Für Nöttingen ergibt sich keine Verschlechterung. Der Punkt wird durch das Regierungspräsidium Karlsruhe noch geprüft.

Aufgrund c + d ergibt sich für Darmsbach eine Erhöhung der Lärmbelastung von 0,23 dB. Dieser Wert bezieht sich ausschließlich auf die bereits belasteten Gebäude. Dieser Wert resultiert hauptsächlich aus den reflektierenden Wandelementen.

e)    Auswertung Schalltechnische Untersuchung in Bezug auf Lärmreduzierung. Herr Bauch betrachtet die Planung mit den Verkehrszahlen von 2013

Nöttingen
Tagsüber sind alle Grenzwerte eingehalten (59 db(A)).

Nachtwerte:
Überschreitungen im Ist-Zustand liegen bei 15dB(A)
(20,7% der untersuchten Gebäude, das entspricht 1/5 der untersuchten Gebäude)

Alle Gebäude erfahren eine Verbesserung gegenüber dem Ist-Zustand (Im Mittel 6,7 dB Reduzierung)

Es ergeben sich zu den 49 dB(A) Nachtwerten folgende prozentualen Überschreitungen:
·         51 %          0-1 dB
·         39 %          1-2 dB
·         10%           2-3 dB

Bei 26% der in Nöttingen untersuchten Gebäude kommt es zu einer Halbierung des Lärms (-10 dB(A)).

Wenn eine weitere Reduzierung der Lärmbelastung um 2dB(A) realisiert werden könnte, sind noch bei 10% der Gebäude Überschreitungen bis max. 1dB(A).

Im Umkehrschluss wären 90% der Gebäude innerhalb des 49dB(A) Grenzwerts.


Darmsbach
Überschreitungen im IST-Zustand liegen bei 6 dB(A) (8,9% der untersuchten Gebäude)

Es ergeben sich zu den 49 dB(A)-Nachtwerten folgende prozentualen Überschreitungen:
·         46 %          0-1 dB
·         18 %          1-2 dB
·         36%           2-3 dB

Wenn eine weitere Reduzierung der Lärmbelastung um 2dB(A) realisiert werden könnte, sind noch bei 36% der Gebäude Überschreitungen bis max. 1dB(A).

Kritischer Bereich ist die Feldbergstraße.

f)      Geplantes Neubaugebiet in Nöttingen
Das geplante Neubaugebiet in Nöttingen wurde, da noch kein rechtskräftiger Bebauungsplan vorhanden, Richtlinienkonform nicht berücksichtigt. Das Gebiet ist lediglich im Flächennutzungsplan ausgewiesen.

g)    Querneigung größer 4 % wurde nicht berücksichtigt
Im Gutachten ist es nicht erkennbar, dass wie erforderlich, 2 Achsgradienten berechnet wurden. Das RP behauptet es wurde berücksichtigt. Die Berechnung wurde nicht vorgelegt. Stellungnahme des Gutachters (Modus Consult) wird nachgereicht.

h)    Untersuchung ab KM 12+700
Ist laut RP bis Pforzheim West erfolgt, hat aber keinen Einfluss da zu weit von der Bebauung entfernt.

i)      Erneuerung Klosterwegbrücke
Es werden schalloptimierte Dehnfugen verbaut

Fazit des Ingenierbüros: Hr. Bauch empfiehlt weitere 3dB(A) zu reduzieren, damit die Grenzwerte weitgehend eingehalten werden. Möglich wäre dies eventuell durch eine auf den Wall aufgesetzte Lärmschutzwand mit 1 Meter Höhe. Besser wäre ein Splittmastix Asphalt (SMA) LA (Aktuell noch keine Zulassung für Neubaubereich). Der SMA LA wäre weitestgehend kostenneutral einzubauen.

Freitag, 14. Juni 2013

Gemeinde wendet sich an Minister Ramsauer

Zum mangelhaften Lärmschutz an der A8, wendet sich Bürgermeister Prayon an den Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer.

Herr Prayon hat uns freundlicherweise gestattet, dieses Schreiben hier zu veröffentlichen. Vielen Dank hierfür!

Schreiben herunterladen

Die Gemeindeverwaltung schließt sich in dem Schreiben unserem Ziel aktiv an, den Lärmschutz wesentlich zu verbessern.


Donnerstag, 6. Juni 2013

Newsletter

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

in der heutigen Info stehen gleich drei Themen an:

Am 2. Juni haben wir den ersten "Lärmspaziergang" durchgeführt. 

Vielen Dank für Ihr Interesse und die rege Teilnahme! 

(Foto: I.Zachmann)
Einige der Informationen haben wir im Link für Sie zusammengefasst. 
Informationen herunterladen



Ein weiterer Termin mit Gunther Krichbaum, MdB, CDU, ist für den 20. Juni 2013, um ca. 16:30 Uhr vereinbart. 
Den genauen Treffpunkt werden wir hier, bzw. über den Newsletter und das Gemeindeblatt bekannt geben.


Musterbrief der Bürgerinitiative "Ruhe Jetzt". 
Wir möchten Sie bitten, diesen Brief entsprechend auszufüllen und an das Regierungspräsidium Karlsruhe zu schicken. 

Das Ziel der Aktion soll sein, im Regierungspräsidium bewusst zu machen, dass viele Bürger an den Auswirkungen des Autobahnbaus interessiert sind.

Gleichzeitig wird dadurch die Notwendigkeit einer öffentlichen Bürgerinformation dokumentiert, wie sie sowohl von der Gemeinde als auch der Bürgerinitiative mehrfach gefordert wurde! Wenn Sie diesen Brief an weitere Interessierte und Betroffene weitergeben können, würde uns das freuen. 

Selbstverständlich können Sie den Musterbrief auch an Ihren persönlichen Stil anpassen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Montag, 20. Mai 2013

Warum Lärm krank macht

Kürzlich wurde im SWR Fernsehen eindrücklich erklärt, warum uns Lärm auch im Schlaf krank macht. 
Sendung verpasst? Kein Problem!

Zum Video: Hier klicken